Gedanken

Die Texte werden in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder ausgetauscht…

Ich will einen Menschen kennenlernen… aber ihn gleichzeitig nicht enttäuschen…!.?

Aber… wie will ich ihn… und er mich erkennen, wenn wir uns gegenseitig immer wieder täuschen…(also belügen), bzw. uns nicht ent-täuschen lassen wollen…(also die Wahrheit des Anderen nicht sehen wollen)?

Ich will keinen enttäuschen sage ich… und verbiege mich dafür …
bin unehrlich und verleugne dabei mein „wahres Selbst“…
aus Angst nicht geliebt zu sein mit meinem, in meinem „so-sein“…

Dabei belüge ich mich und meine „Welt“ und bemerke es nicht einmal…
Ich halte es sogar für „ehrbar“ keinen zu enttäuschen…

Ich erkenne nicht, was ich da tue…!!!

Ich folge wiederum der Angst, bin „lieb“… und komm dabei immer mehr von mir, von meiner Wahrheit weg und wundere mich vielleicht, warum mir keiner mehr vertraut…

In meinem Kopf hat sich vieles verdreht… aber die Worte wirken weiter auf ihre ursprüngliche Art.

Wenn ich zur wahren Liebe will, dann muss ich dieses „Verrückte“… dieses “Verdrehte“ in meinem Kopf erkennen und den Mut haben, zu mir, meinen Ansichten, meinen Eigenheiten und Besonderheiten zu stehen und es aushalten, wenn meine „Lieben“ es vielleicht nicht aushalten können und sich vielleicht sogar von mir entfernen… mich nicht mehr „lieb“ haben…

Aber dafür kann ich bei mir… auf meinem Weg bleiben und… es können mich die Wesen erkennen und finden, die genau das wollen und suchen, was ich bin.

„Das Weib sei dem Manne Untertan…!“ …?

Das „Männliche“ in seiner Strenge und Kraft…
Und das „Weibliche“ in seiner Weichheit und Geduld… (gehalten durch das „Männliche“)

In den letzten Jahrhunderten wurde das im negativen Sinn ausgelegt und missbraucht …

So wurde das „Weibliche“ … unterdrückt … vergewaltigt …
(nicht nur von den „Männern“ … sondern auch von den „Frauen“ … )
Aber genau so, wie wir die wirkliche Schönheit und Sanftheit (das „Weibliche“) lächerlich gemacht,
verspottet und abgetötet haben, so haben wir auch die natürlichen, notwendigen „harten“
(männlichen) Aspekte unserer Natur entstellt und verteufelt … ihre wahre Bedeutung und
wunderbaren Eigenschaften ins Gegenteil verdreht und dadurch auch das wirklich „Männliche“ in
Misskredit gebracht und abgelehnt … missachtet …

Dadurch konnte sich weder das wirklich „Männliche“, noch das wirklich „Weibliche“ ….
weder im Mann, noch in der Frau entfalten…

Das wahre Männliche (Impulsgebende, animalische, triebhafte, beschützende, harte aber auch zerstörende…) …
und das wahre Weibliche (gebärende, erhaltende, formende, nährende, sinnliche, zierende, weiche…)
müssen in jedem von uns wieder zugelassen, entwickelt … anerkannt und integriert werden,
damit wir wieder im wahren Sinn heil werden.

Das beinhaltet auch, dass wir diese Eigenschaften in der Natur / Umwelt, wieder anerkennen und
achten …damit wir uns jeweils alle … und unser ganzer Planet … zu unserer wahren Schönheit,
unserer Ganzheit … zu unserer wahren Göttlichkeit zurück verwandeln können …

Vielleicht hilft es uns, wenn wir uns dabei von der Unterscheidung „männlich“ und „weiblich“
trennen … und einfach nur die Eigenschaften aufzählen, die in der Natur vorkommen …
und gleichzeitig …davon absehen, diese in gut oder schlecht zu beurteilen …
Und stattdessen versuchen, sie wieder alle, als wertvolle … ja sogar notwendige Eigenschaften für
jeden von uns zu erkennen … anzuerkennen …und dadurch wert zu schätzen …
(Dann erkennen wir z.B. auch, dass zum Leben das „Erblühen“ genau so gehört, wie das „Sterben“ …)

Und so werden wir auch erkennen, dass sich manchmal die einen „Qualitäten“ den anderen
„unterordnen“ … mal die Einen und mal die Anderen …
Genau so, wie manchmal der eine Mensch sich einem anderen unterordnen sollte …
und mal der Andere dem einen … Immer im natürlichen Wechselspiel … In jedem Moment
anders und neu … In völliger Harmonie und gegenseitigem Vertrauen …
zum Wohle des Ganzen …

Ob in uns als einzelner Mensch … oder in einer Familie …oder in der ganzen Welt …
oder im ganzen Universum … jeder und alles mit gleicher Berechtigung …
Weil alles seinen Platz hat … seine Zeit und seinen Zweck …

Vielleicht könnte das „Harte“ ja sogar irgendwie allein existieren …!..?
Aber es wäre kalt und leer und starr …
und dadurch unlebendig … wie ein kahles Gerippe …

Vielleicht könnte auch das „Weiche“ ohne das „Harte“ existieren … ! ?
Aber … aus was sollte es dann seine Formen bilden …
an was sollte es sich halten, um seine Schönheit einzubetten …
es würde einfach zerfließen …

Das „Weiche“ ist der „Schmuck“ … des „Harten“ …
Und das „Harte“, die „Kraft“ des „Weichen“ …

Zusammen erst ergeben sie das „Ganze“… Vollständige …
Gemeinsam erst können sie die Wunder des Lebens … das Leben selbst …
entfalten und zum Ausdruck bringen …

Und so müssen wir,

— wenn wir denn zu unserer wahre Größe erwachen wollen —

als Mann, die Andersartigkeit der Frau wieder wertschätzen lernen …
und als Frau, die Andersartigkeit des Mannes …
letztendlich …
jeder Mensch, die Andersartigkeit und den Wert jedes Einzelnen erkennen
und den Wert und die Notwendigkeit jeder Eigenschaft in uns
und in jedem Wesen um uns herum achten und wieder lieben lernen …

Und so sollten wir uns auch nicht an das „Gestern“ klammern, sondern es sterben lassen …
Und uns nicht um das „Morgen“ kümmern, weil es nie kommt …
Und dafür die wunderbare, sich immer verändernde Vielfalt im „Jetzt“ erkennen und genießen …

Mal scheint es von hier,
mal ruft es von dort.
Es lockt mich beständig
und doch ist es fort.

Es verspricht mir das Heil
in unerreichbarer Ferne.
Ich folge ihm oftmals
und ich folge ihm gerne.

Ich erhalte den Tadel
und das Lob, wenn ich diene.
Das Leid, dass ich spüre
gilt mir längst schon als „Sühne“

Wo ist es, das Licht?
Ich mach mir schon Sorgen
Wird es mich wohl finden?
Vielleicht heut‘..? … vielleicht morgen..?

Ich suche und hetze,
ich warte, bleib steh‘n…
Dabei bräucht‘ ich mich einfach
nur umzudreh‘n…

Irrlichter…

Licht und Irrlichter

Die Irrlichter leuchten mal hier und mal da und locken mich immer tiefer in die Dunkelheit.
Sie verheißen mir Licht und locken mich mit Versprechen und lautem Geschrei.
Sie sagen, dass ich das Licht irgendwann erreiche und es dann hell wird …
Und fesseln und verwirren mich mit immer neuen Richtungen und Geheimnissen.

Sie versprechen, dass mich irgendwer irgendwann aus meinen Nöten rettet,
wenn ich mich nur weit genug in ihre Richtung bewegt habe …
Aber, das Licht wird niemals kommen …
Denn es ist schon da!
Ganz still … ganz leise … und leuchtet
Es ist das Wesen dieses Lichtes, dass es nicht in meine Entscheidung eingreift …
Nicht versucht, mich in eine Richtung zu drängen oder zu locken …
Mich weder tadelt noch lobt, für meine Entscheidungen …
Sondern mich frei lässt.
Es ist die wahre Liebe, der ich mich jederzeit zuwenden kann …
aber muss, wenn ich zum wahren Leben, zur wahren Freiheit und zur wahren Freude gelangen
will.
Es ist die wahre Liebe, tief in meinem Herzen.
Meist verd(r)eckt durch all meine „Erfahrungen“ …! …?
nein! … Nicht durch meine Erfahrungen, sondern durch meinen Glauben,
meinen Ängsten, die entstanden sind, aus den „Prägungen“ meiner Vergangenheit
und der Vergangenheit meiner Eltern und Mitmenschen.

Wenn ich irgendwann genug habe, von der Dunkelheit, d.h. dem Streit, dem Leiden, den
Krankheiten …
Dann kann und muss ich mich umdrehen.
Denn das wahre Licht ist da.
Es ist in meinem Inneren und unauslöschbar!

Wenn du möchtest, dass dein Kind sich in irgendeiner Form verhält,
dann verhalte du dich so
Es lernt nicht durch sagen und Worte … es lernt durch dein Vorbild…
Es schaut dir ab und macht es dir nach … weil es so sein möchte, wie du …

Wenn du willst, dass es frei ist, verhalte dich selbst frei.
Wenn du Angst hast, wird es auch Angst spüren
Wenn du auf die Herdplatte fasst, wird es das auch tun … egal, was du ihm dabei gesagt hast.
Wenn du achtsam bist, wird es auch achtsam sein …

Es wird dir alles nachmachen…
Und du wirst erkennen, was du ihm vorgelebt hast…
Es wird dir zeigen, wie du dich verhältst und wie du dich fühlst…
Schau auf dein Kind und du wirst wissen, was du ihm vorgemacht hast.

Wenn du liebevoll mit den Menschen umgehst, wird es auch liebevoll sein..
Wenn du Hass in deinem Herzen hast, wird es auch hassen …
Denn es sieht durch alle Masken und durch alle Worte auf dein Herz…
Und kann deshalb deine Handlungen besser deuten, als du selbst.

Bemühe dich nicht dein Kind zu verändern,
sondern werde selbst so, wie du möchtest, dass dein Kind sein soll…
dann wirst du Wunder erleben..

Hör auf zu reden und Vorschriften zu machen
Hör auf, ihm zu erzählen wie es (nicht) geht … das Leben..
Lebe du es, so wie du es willst …
damit dein Kind es auch so lebt, wie es das irgendwann mal selbst will:

Und lass es frei … vertraue auf seine Kraft und Stärke …
dann wirst du sehen, wie es aufblüht …
auch wenn es mal blaue Flecken mit nach Hause bringt …

Wir brauchen diese Freiheit … auch um unsinnige und gefährliche Dinge zu tun…
um in unsere Kraft zu kommen … denn Freiheit ist Liebe … ist Leben …
Nur die Angst führt zu Starre und zum Tod

Sieh, wie es die Tiere machen …
Sie zeigen ihren Kindern, wie es geht …wie sie leben können, was sie dazu brauchen..
Nur wir zeigen Ihnen immer wieder das Gegenteil …
Wir sagen und zeigen ihnen, was wir nicht brauchen … nicht wollen …
(dies darfst du nicht und das sollst du nicht und das ist nicht gut und das ist schlecht …)
und wundern uns, warum sie das dann lernen …

Sie sehen, wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlenken …
Und wenn es zu dem ist, was wir nicht wollen, dann werden auch sie da hin sehen
und sich damit beschäftigen … weil sie uns vertrauen …

Wir müssen vergessen, was wir nicht wollen …
sondern immer nur denken, was wir wollen …immer nur von dem reden, was wir wollen
und immer nur das tun, was wir wollen…

Dann werden auch unsere Kinder ihre Aufmerksamkeit in diese Richtung lenken …

Der „Teufel“ und auch der „Wolf“

sind vom Menschen geschaffene Begriffe für eine „Hülle“…
ein geistiges Gebilde aus Angst…

welchem ich durch meinen Glauben eine riesige Macht gegeben habe.

Mit diesem „Körper“ identifiziere ich mich immer wieder… scheine darin gefangen…
sehe durch seine Augen… lasse mich von dieser Angst leiten…
lasse davon mein Leben bestimmen… und erlebe meine Welt als dunkel und eng…

Seine Grenzen werden zu meinen… seine Sichtweise zu meiner…
und dadurch mein Blick verzerrt und bis ins Gegenteil entstellt,
so dass mir das „Teuflische“, „Angstvolle“, das „Sorgen“… „gut“ und erstrebenswert erscheint…
und mir das in Wahrheit „Helle“… das Natürliche, Freie, Lebendige,
„teuflisch“ vorkommt und mir „Gefahr“ signalisiert…

Solange ich (noch) etwas „Dunkles“ sehe… etwas als „dunkel“ verurteile…
solange bin ich noch in diesem „Geist“… in dieser Täuschung…

Außerhalb dieser Hülle… in der „wahren Welt“, ist alles klar und hell und schön und frei….
Vielleicht kann ich diese „Maske“ zuerst bei meinem „Gegenüber“ erkennen…
und will versuchen, sie ihm abzunehmen…

Aber dann wird mir bewusst, dass ich allein in dieser Hülle stecke…
und selber aussteigen muss…
Damit ich frei bin und am grenzenlosen, wahren Leben teilhaben kann…

Es kann erst gelingen, … es geschieht sogar automatisch, wenn ich mich bedingungslos selbst
annehmen kann…lieben kann..

Wenn ich alles was ich denke und alles was ich sage und fühle und höre und schmecke… als
meine Wahrheit erkenne.. an-erkenne… als das, was ich jetzt gerade bin… in meiner jetzigen
Manifestation als Mensch Heinz-Werner…

Auch da versuche ich es immer wieder im „Außen“ (bei den Anderen oder für den Anderen) zu
machen… Dabei kann ich es immer nur für mich… für meine Welt …
Ich kann nur mich verändern.. und dadurch ändere ich meine Welt (-anschauung)..
Ich kann nur mich lieben… und kann dadurch auch den „Anderen“ das „Außen“ so leben lassen ,
das lieben lassen was es will…

Es geht immer nur um mich …und ich kann immer nur mich annehmen…mich ändern… mich
lieben oder mich hassen…
Ich kann nur Frieden schaffen, wenn es in mir friedlich ist…
wenn ich aufhöre zu kämpfen für oder gegen was auch immer…

Ich kann nur Liebe finden, wenn ich in meinem Herzen suche